Über Lerntechniken

Moin Leser*in

So viel Stoff, so wenig Zeit. Was nun?

Unterschiedliche Studiengänge haben unterschiedliche Prüfungsformen und -vorleistungen. Daraus resultieren unterschiedliche Ansätze wie der Lernstoff bearbeitet werden kann, soll oder muss.

Die Prüfungsform, die jedem irgendwann oder irgendwo begegnet, ist die Klausur – sei es in Ausbildung, Schule oder Studium. Die Klausur fragt eine bestimmte Stoffmenge zu einem bestimmten Zeitpunkt ab – dann muss man bereit sein, alles aus dem Gedächtnis abzurufen. Aber wie bekommt man den Stoff dort hinein?

Ich finde das Lernen an sich interessant – was tut das Gehirn um Informationen zu speichern oder abzurufen… Oder zu vergessen oder zu verwechseln… ? Und wie kann ich mich zeit-effizient auf eine Klausur vorbereiten?

Neben einer übergeordneten Strategiewelches Unterthema lerne ich wann, damit ich bis zur Klausur alles bearbeitet habe? – ist es meiner Meinung nach nützlich, vielfältig zu lernen.

In den Lerneinheiten nicht immer das Gleiche machen. Nicht immer Lernzettel und Zusammenfassungen schreiben – Eintönigkeit erzeugt Langeweile und Langeweile stört das Lernen.

Andere Lerntechniken:

Mal etwas aufnehmen und anhören, während eines Spaziergangs

Mal Karteikarten nutzen zum Abfragen

Mal umsortieren der Informationen in einer Mindmap oder Concept-Map

Sich in der Vorstellung visuelle Eselsbrücken bauen – eine absurde Geschichte kreieren. Je absurder, desto einfacher zu merken.

Fallstricke:

Ähnliches gleichzeitig lernen. Eine Übersichtstabelle immer wieder anzusehen, um die Informationen auswendig zu lernen, macht es wahrscheinlich, dass alle Inhalte gleichwertig verknüpft werden – und das Gehirn hinterher beim Abrufen nicht sicher ist, welche Information wozu gehört. Tabellen schaffen Übersichtlichkeit, aber sie sind keine gute Methode, um die Inhalte auswendig zu lernen.

Auch ist es nicht gut, Informationen die sich ähneln, beim Lernen nah zusammen zu bringen. Was leicht zu verwechseln ist, sollte nicht direkt hintereinander gelernt werden.

Use it or lose it

Immer wieder abrufen

mit Pausen dazwischen

-> sorgt dafür, dass wir uns eine Information merken.

Je nach dem wie die Zeit-Abstände zwischen dem Abrufen sind, merken wir uns etwas für einen kurzen oder langen Zeitraum.

Für eine Klausur lernen? Da reicht der Abstand von Stunden oder Tagen. Ich lerne z.B. etwas über Enzyme am morgen, mittags mache ich Pause und abends versuche ich die Informationen über Enzyme wieder abzurufen und lese gegebenenfalls erneut nach.

Für lebenslanges Lernen sollten die Abstände mehrere Monate betragen.

Das waren ein paar Gedanken dazu. Viel Erfolg!

Bis dann,

Gedankenpilze

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