Dreiundzwanzigstes Kapitel: Kampfturnier 3 – Finale

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Die Furcht, gepaart mit Aufregung drückte mir den Magen zusammen und ich musste mich beherrschen mein mageres Frühstück nicht auszukotzen.

Abermals holte Nelio meine Gedanken in die Gegenwart zurück. Dieses mal, indem er den ersten Finalkampf ansagte – Isabella gegen Samara. Zwei gefährliche Kämpferinnen, die keine Skrupel kannten. Samara war drahtig und blass. Wie üblich war ihr Gesichtsausdruck grimmig, fast schon verachtend.

Isabella war hingegen größer und kurviger. Jede Bewegung strahlte Eleganz aus – trotz der Kämpfe, die bereits hinter ihr lagen. Ihr Hollywood-Gesicht war zu einer Maske erstarrt und die sonst vollen Lippen pressten sich zu einem blutleeren Strich zusammen. Für Isabella stand sehr viel auf dem Spiel. Ihre Augen waren nun unlesbar. Gefühlsleer. Ihre Haare hatte sie zu einem sehr dünnen Zopf geflochten.

Die beiden Gegnerinnen standen sich an entgegengesetzten Enden der Matten gegenüber und maßen sich mit Blicken.

Einen Moment lang geschah gar nichts. Isabellas grüne Augen zuckten kurz zu ihren Eltern hinüber. Den Blick nutzte Samara, um auf Isabella zuzurennen. Sie überwand gerade mal die Hälfte der Strecke, als Isabella wieder zu Samara blickte. Für einen Sekundenbruchteil glaubte ich ein triumphales Lächeln um Isabellas Mundwinkel zucken zu sehen.

Samara setzte zu einem Faustschlag ins Gesicht an – darunter duckte sich Isabella jedoch mühelos hinweg.

Beide wirbelten herum und standen nun nur noch einen Meter voneinander entfernt. Isabella ging nahtlos dazu über, Samara die Beine wegzutreten – doch auch dieser Angriff ging ins Leere, da Samara mit einem Sprung nach hinten auswich.

In diesem Stil ging es weiter, ohne dass eine von ihnen einen Treffer erzielte. Es sah fast aus wie eine Tanzchoreografie. Ich hielt den Atem an und versuchte mein unkontrolliert pochendes Herz zu beruhigen. Keiner von beiden wünschte ich den Sieg. Trotzdem war ich wie gebannt.

Schließlich landete Samara den ersten Treffer. Sie erwischte Isabella an der Schulter. Ein kurzer Schmerzensschrei durchschnitt die Luft. Isabella versuchte Abstand zu gewinnen, doch das ließ Samara nicht zu. Immer wieder setzte sie nach.

Irgendetwas schien mit der Schulter nicht mehr in Ordnung zu sein. Isabella schonte ihren rechten Arm, indem sie ihn kaum noch für Angriffe oder Abwehr benutzte.

Irgendwie gelang es ihr trotzdem Samara zu erwischen – mit einem seitlichen Tritt, der die Hüfte streifte als Samara sich bereits wegdrehte.

Nun versuchte Samara Abstand zu gewinnen, doch Isabella setzte nach. Ihre Faust traf in Samaras Bauch und diese klappte unwillkürlich zusammen, was Isabella dafür nutzte, ihren Ellenbogen auf Samaras Hinterkopf niedersausen zu lassen. Doch Samara stieß mit ihrer gesamten Körperkraft vor und rammte Isabella. Dadurch entging sie der Wucht des Ellenbogens und riss ihre Gegnerin um, denn Isabella stand auf einer der halbgeronnenen Blutlachen.

Gemeinsam prallten sie auf den Matten auf. Isabella versuchte sich abzurollen, aber das verhinderte Samara, die sich in ihre Kleidung gekrallt hatte und auf ihr landete.

Blindlings schlug Samara zu, noch während sie sich in eine sitzende Position aufrichtete. Ihre linke Handkante traf Isabellas Gesicht und entlockte dieser einen wilden Schrei. Halb Schmerz, halb Wut. Isabella bäumte sich auf und es gelang ihr, Samara von sich abzuschütteln. Helles Blut lief ihr übers Gesicht, doch das war der Schönheitsqueen sichtlich egal. Sie stürzte sich auf ihre Gegnerin und die beiden rangen miteinander. Beide versuchten die jeweils andere auf dem Boden festzunageln. Bisse wurden ausgetauscht, genauso wie Angriffe mit Knie und Ellenbogen. Zu mehr fehlte nun die Distanz. Samaras rechtes Knie traf immer wieder Isabellas Hüfte.

Schließlich bekam Samara den Zopf zu fassen und riss Isabella damit den Kopf in den Nacken. Der Schmerz und die eingeschränkte Beweglichkeit kippten die Waage zu Samaras Gunsten. Es gelang ihr Isabella abermals zu Boden zu pressen.

Isabella bäumte sich auf und wand sich. Es sah aus wie ein Rodeoritt. Doch Samara ließ nicht locker. Das Blut verteilte sich nun überall auf Isabellas Gesicht – die Wangen bekamen etwas ab und es lief ihr sogar in die Augen. Doch das schien sie nicht zu kümmern. Sie versuchte sich zu befreien. Samara hielt Isabella mit aller Kraft unten. So ging es einige Momente, ehe Nelio mit seinem Countdown einsetzte.

Isabella kämpfte wie eine Furie, doch es gelang ihr nicht sich zu befreien.

Als Nelio bei null angelangte, erschlaffte ihr Körper, wie eine Marionette, der man die Fäden durchtrennt hatte. Isabella hatte verloren.

Samara erhob sich, offenbar etwas wackelig auf den Beinen. Isabella setzte sich auf und wischte sich erfolglos das Blut aus den Augen. Sie verschmierte es nur großflächig weiter. Ihr Gesicht sah aus, als ob sie jeden Moment in Tränen ausbrechen würde. Doch das tat sie nicht.

Einen Moment blieb sie mutlos sitzen, ehe ein Ruck durch ihren Körper ging und sie sich auf die Beine kämpfte. Mit leicht angezogenen Schultern vermied sie den Blick zu ihren Eltern und verließ die Matten.

Ich atmete tief durch. Als nächstes war ich dran. Ich fühlte in meinen Körper hinein und versuchte mich innerlich auf das vorzubereiten, was kommen würde.

Isabella säuberte sich vom Blut und wir mussten unseren Kampf antreten. In ihren Nasenlöchern steckten jeweils kleine Stofffetzen. Wäre ich nicht so angespannt gewesen, hätte ich darüber gelacht. Von ihrer Schönheit war nichts mehr übrig.

Ich spürte, dass sie mich für keine ernstzunehmende Gegnerin hielt. Bisher war ich ihr weit unterlegen gewesen. Vor wenigen Nächten hatte sie mich fast erwürgt, ohne dass ich ihr einen Kampf geliefert hatte. Wenn sie mich besiegte, müsste ich anschließend Samara besiegen und es stünde unentschieden, was ihr eine zweite Chance verschaffen würde.

Dazu würde es nicht kommen. Ich konzentrierte mich auf die Zeichnung, die wohlbehalten in meiner verschlossenen Schlafkammer lag und aktivierte den Zauber. Liams dunkle Chaosenergie strömte durch mich in die Zeichnung – und hin zum Staub. Unwillkürlich lächelte ich. Isabella kniff daraufhin misstrauisch die Augen zusammen und ging zum Angriff über. Doch sie war zu langsam. Die Staubreste auf ihren Schuhen glühten auf und meine Gegnerin wäre fast gestürzt. Ihre Füße bewegten sich plötzlich 3 mal langsamer als sonst und der Schwung ihres Körpers hätte sie fast umgerissen.

Eine Welle aus Gemurmel schwoll um uns herum an.

Ein Grinsen, das ich mir nicht verkneifen konnte, breitete sich auf meinem Gesicht aus. Isabella fand ihr Gleichgewicht wieder und funkelte mich zornig an – zornig und verwirrt. Sie wusste nicht, wie ich das angestellt hatte. Ohne Zeichnung, scheinbar. Sie wusste ja nicht, dass ich den Staub bereits in meiner Schlafkammer verzaubert hatte und dieser nur darauf gewartet hatte, aktiviert zu werden. Wahrscheinlich wusste sie gar nicht, dass verzauberter Staub im Spiel war. Als sie jetzt auf ihre Füße blickte, war nichts Auffälliges zu sehen, denn das kurze Aufglühen war längst vorbei.

Nun ging ich zum Gegenangriff über, wobei ich mich auf ihre rechte Seite konzentrierte. Die Seite mit der lädierten Schulter.

Mit aller Kraft schlug ich zu. Isabella versuchte mir auszuweichen, doch ihre verlangsamten Füße brachen ihr Gleichgewicht und sie kippte seitlich, wobei sie aufschrie und sich um ihre verletzte Hüfte krümmte. Mein ursprünglicher Faustschlag auf ihre Schulter entfaltete nur einen Bruchteil seiner Kraft, weil ich die Schulter nicht richtig traf. Dafür holte ich zu einem Tritt aus, während sie fiel und rammte ihr mein Knie gegen die Seite. Als sie am Boden lag, stürzte ich mich auf sie und packte den Arm mit der verletzten Schulter, um ihn skrupellos zu verdrehen. Ein gemeiner Teil von mir, von dessen Existenz ich nichts gewusst hatte, feierte über ihre Schreie seine Rache. Es war leicht sie zu fixieren, weil sie bereits solche Verletzungen von Samara davongetragen hatte. Trotzdem wartete Nelio eine Ewigkeit, in der Isabella versuchte sich aus meinem Hebel zu befreien, bevor er begann den Countdown herunterzuzählen.

Während Nelio meinen Sieg abzählte, durchströmte mich eine Woge puren Triumphs. Isabella wehrte sich, doch ihre Kräfte waren erschöpft. Das Unmögliche war mir gelungen. Ich – das Menschenmädchen, das hier nichts verloren hatte – hatte Isabella Schattentraum besiegt! Ich hatte gesiegt!

Bei null angelangt ließ ich meine Gegnerin frei. Für einen Moment rührte sie sich nicht, so dass sich leise Sorge in meinen Siegesrausch schlich, ehe sie sich doch auf die Beine kämpfte.

Langsam und mit steifen Bewegungen. Wie ein Roboter. Offenbar stand sie völlig neben sich. Als ich ihre Augen sah, zuckte ich zurück vor der Leere darin. Trotz allem was sie mir angetan hatte – was wir uns gegenseitig angetan hatten… Tat sie mir leid. Eine zweite tiefe Erkenntnis rastete in meinem Bewusstsein ein. Eigentlich waren Isabella und ich beide nur Bauern auf einem Schachbrett. Wir wurden von anderen für deren Zwecke missbraucht. Wir hatten fremde Kämpfe ausgetragen und uns als Fußsoldaten manipulieren lassen. Eigentlich war Isabella nicht wirklich meine Feindin. Eigentlich waren wir beide Opfer eines größeren Spiels.

Mein Triumphgefühl verrauchte und ließ nur Bitterkeit auf meiner Zunge zurück. Isabella war ein richtiges Biest. Aber das, was sie jetzt erwartete, hatte sie nicht verdient. Denn ich spürte, dass sie für ihr Versagen eine Strafe erwartete.

Mit einem Gedanken beendete ich den Staubzauber.

Sie verließ nicht nur den Kampfplatz, sondern auch den Saal. Kraftlos, gedemütigt, verwundet. Dicht gefolgt von ihren Eltern, die hinter ihr her marschierten wie Henker eines mittelalterlichen Gerichts. An der Schwelle holte ihr Vater sie ein und packte sie an ihrem verletzten Arm, um sie mit unnötiger Brutalität fortzuschleifen. Bei dem Anblick schauderte es mich. Sicher hatte auch ich nicht gerade die warmherzigsten Eltern, doch sie würden mir nie absichtlich Schmerzen zufügen.

So verließ ich die Matten und versuchte mich auf den bevorstehenden Kampf zu konzentrieren. Diese Nacht forderte so viele Opfer. Wozu das alles?

Nein. Konzentrier dich, konzentrier dich, konzentrier dich! Das hier ist deine einzige Chance zu entkommen!

Ich verließ die Matten und versuchte mich zu beruhigen, prüfte mich selbst auf Verletzungen. Nun musste ich mich Samara stellen. Und der Ärmel war leer – keine Asse mehr übrig. Von meiner Selbstsicherheit war jetzt, wo es darauf ankam, nichts mehr übrig. Ich hatte gar nicht daran gedacht noch andere zu manipulieren außer Isabella. Irgendwie hatte ich mich völlig auf sie versteift, um meine Wette gegen den Meister der Finsternis zu gewinnen.

Samara war meine Freundin gewesen. Gewesen. Aber so, wie sie mir jetzt gegenüberstand – nach dem kurzen Gespräch und an der Schwelle zum Sieg – wusste ich, dass sie keine Gnade walten ließ. Ihr kantiges, blasses Gesicht und die dunklen Augen waren mir so vertraut. Doch jetzt glühte nichts als Verachtung darin.

Ich atmete tief durch und versuchte meine Schultern zu entspannen. Hoffentlich war Samara schon völlig erschöpft. Hoffentlich hatte Isabella sie an der Hüfte verletzt.

Im Geiste ging ich die Nachhilfestunden mit Wolf durch und erinnerte mich an alles, was ich gelernt hatte.

Samara legte ihren Kopf schräg wie ein Raubvogel und ein seltenes Lächeln entstand um ihre schmalen Lippen. Ein kaltes, berechnendes Lächeln.

Wider besseren Wissens tastete ich in meiner Tasche, doch es war kein nennenswerter Staub mehr darin. In meiner Kurzsichtigkeit hatte ich all meine Bemühungen auf Isabella ausgerichtet.

Von drüben höhnte Samara: „Wie lange willst du da noch herumstehen? Du zögerst lediglich die Zeit bis zu deiner unvermeidbaren Niederlage heraus.“ Sie schlenderte näher und blieb schließlich in der Mitte der Matten stehen. Vielleicht bildete ich mir das ein, aber sie schien mit dem linken Bein etwas anders aufzutreten als sonst. Es war das Bein der Seite der Hüfte, an der Isabella Samara zu Beginn ihres Duells bei einem Tritt gestreift hatte.

Meine Gedanken rasten schreiend in meinem Kopf umher, doch der rettende Einfall, auf den ich so sehnlichst wartete, blieb aus. Trotz meines ausgedörrten Mundes zwang ich mich zum Sprechen. „Du wirst wahrscheinlich nicht einfach aufgeben, oder?“

„Es gibt in diesem Turnier keine Regeln dafür aufzugeben. Weißt du wieso? Weil niemand außer dir so etwas in Betracht zieht! Du bist wirklich eine Schande.“

Mit einem erzwungenen Schulterzucken wies ich auf das Offensichtliche hin. „Und trotzdem bin ich im Finale. So wahnsinnig toll können diese Hexenfamilien nicht sein, wenn es jedem Menschen gelingt sie zu besiegen.“ Gemurmel erhob sich, dem ich keine Beachtung schenkte. Angeblich war ich ein Wechselbalg und kein echter Mensch, aber das war hier nicht der Punkt.

Samaras Lächeln erstarb und machte purem Hass Platz. Ohne weiteres Geplänkel marschierte sie auf mich zu und mir fiel nichts Besseres ein, als ihr auszuweichen, indem ich am Rand der Matten vor ihr davoneilte. Dabei bemerkte ich, dass sie ihr linkes Bein in der Tat etwas schonte. Vermutlich war sie tatsächlich an der Hüfte verletzt.

„Hör auf weg zu laufen, du feiger Mensch! Deine Niederlage steht bevor und die Frage ist nur, wie demütigend und schmerzhaft sie für dich wird.“

Ich dachte gar nicht daran, mich zum Kampf zu stellen. Nicht ohne jede Idee. Also versuchte ich Zeit durch reden zu gewinnen. „Ich dachte wir wären Freundinnen! Du hast mir das Schloss gezeigt und mit mir gefrühstückt! Was ist denn nur los mit dir?“

Falls möglich wurden ihre Bewegungen und ihr Gesichtsausdruck noch wütender. „Was mit mir los ist? Du hast uns alle gedemütigt mit deinem pseudo Hilfsgehabe. Jetzt bleib stehen!“

Ich lief weiter vor ihr davon und bemühte mich um einen gleichbleibenden Abstand trotz des begrenzten Platzes. „Das war kein pseudo Hilfsgehabe. Ich verstehe nicht, wieso die Leute in diesem Schloss ständig versuchen, die Schülerinnen schnellstmöglich zu töten – und diese ganze Brutalität! Das ist doch total krank. Und dumm. Ich dachte du würdest das genauso sehen!“

Jemand brüllte aus den Reihen der Zuschauer: „Mach sie endlich kalt, Samara!“

Samara sprintete los und auch ich rannte nun. Wäre ich nicht so besorgt um mein Leben gewesen, hätte ich die Lächerlichkeit des Schauspiels vielleicht zu würdigen gewusst.

Auf einer der halbgeronnenen Blutpfützen kam ich ins Schleudern und ruderte mit den Armen, um mein Gleichgewicht zu halten. Das gelang mir zwar, aber es brachte meinen Vorsprung zum Erlöschen. Gerade noch rechtzeitig konnte ich mich herumdrehen, als Samara mich erreichte und bereits angriff.

Ihr Faustschlag hätte mich im Gesicht getroffen, wenn ich nicht beschleunigt nach hinten ausgewichen wäre. Ohne meine Schnelligkeitszauber unmöglich. Sie setzte mit einem Schlag ihrer anderen Hand nach, doch ich konnte blocken. Ihr Tritt hingegen überraschte mich. Schmerz explodierte in meiner rechten Seite und die Luft blieb mir weg. Mein Körper gehorchte mir für eine Schrecksekunde nicht mehr. Ich fiel nach hinten. Dank der von Wolf antrainierten Reflexe – im Einstecken und Hinfallen war ich Profi – rollte ich mich automatisch ab und kam auf die Knie.

Meine Lunge tat mir den Gefallen wieder zu atmen und ich nahm gierig einen tiefen Zug. Doch zum reorientieren blieb keine Zeit. Samara war über mir. Meine Instinkte übernahmen. Ohne eine Spur von Eleganz warf ich mich nach vorn und umklammerte Samaras Beine. Mit meinem Schwung versuchte ich sie um zu reißen, doch so viel Glück hatte ich nicht. Herrin ihres Gleichgewichts drehte sie sich seitlich und fixierte mich mit Knien auf dem Brustkorb und ihrer Hand, die sich um meine Kehle schlang und zudrückte. Augenblicklich begann Nelio seinen Countdown, während ich gerade erst auf dem Rücken gelandet war, Samaras Hand an meiner Kehle und ihre Knie auf mir.

Ich bäumte mich auf, trotz des Drucks auf meinen Kehlkopf. Samara gab einen unterdrückten Schmerzenslaut von sich, als ihre Hüfte belastet wurde und zuckte zurück – und dabei gab sie mir für einen Augenblick genügend Bewegungsfreiraum, um nach ihrem Gesicht zu grapschen. Durch pures Glück trafen meine Fingerkuppen ihre Augen und wollten sich schon hineinbohren, als Samara los ließ und zurückwich, indem sie auf die Beine stolperte.

Auch ich drehte mich weg und stolperte auf die Füße. Mein Hals brannte und pochte auf vertraute Weise. Ich japste nach Luft und blinzelte gegen die dunklen Flecken an.

Ich musste mir ihre verwundete Hüfte irgendwie zu Nutze machen.

Das nächste Kapitel (sobald online):

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