Siebtes Kapitel: Liam und Lumi

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Sofort sprang ich zurück. Doch es war nur Garos – die sprechende Krähe – der Kobold – wie auch immer. Der große Vogel landete auf dem unteren Fensterrahmen und blickte mich aus schwarzen Augen an.

„Na, du kleiner Angsthase?“, krächzte Garos. „Wie war deine erste Nacht? Hast du dich eingelebt?“

Meine Hand, welche automatisch auf meiner Brust gelandet war, spürte den rasenden Herzschlag unter den Fingern. Mit einer kleinen Verzögerung sagte ich: „Nein, es ist grauenvoll hier. Aber weißt du vielleicht, warum es im Raum warm bleibt, obwohl es keine Fensterscheibe gibt?“

Garos gab ein unangenehmes Krähenlachen von sich, das denselben Effekt auf mich hatte, wie Fingernägel, die über eine Tafel kratzen. Dann sagte er: „Heißt das, du bist wieder mal auf der Flucht?“

„Beantwortest du auch jemals Fragen, die man dir stellt?“

„Von Zeit zu Zeit schon. Die Wärme bleibt im Raum, wegen dem Beschwörungszauber im Fensterrahmen. Siehst du die Zeichnungen?“ Er deutete mit einem Krähenfuß auf eine Gravur im Stein. Es sah aus wie ein kleiner Kreis mit Stern, um welchen Symbole angeordnet waren. Garos fuhr mit seiner Erklärung fort: „Die Magie ist an die Zeichnung gebunden. Wenn du die Zeichnung beschädigst, beschädigst du damit auch den Zauber. Und jetzt bist du dran: Befindest du dich nun auf der Flucht oder nicht?“

„Nein. Das Monster mit den Hörnern würde mich bestimmt schnell wieder einfangen.“

„Cadoc ist einer der treuesten Anhänger des Meisters der Finsternis und der stärkste Dämon auf Erden. Gut möglich, dass er dich schnell zurückbringen würde. Warum bist du dann allein im Schloss unterwegs? Hat dir keiner gesagt, dass das gefährlich ist, wenn man sich nicht wehren kann?“

„Ich suche Theresia – naja eigentlich die Bibliothek. Ich soll morgen einen Dämon beschwören und weiß weder wen noch wie. Ich brauche ihre Hilfe.“

Garos blickte mich aus unergründlichen, schwarzen Vogelaugen an. „Was du nicht sagst.“ Er putzte sich kurz den linken Flügel, indem er mit seinem Schnabel darin herumstocherte. Sein kleiner Krähenkopf tauchte wieder auf und die schwarzen Augen fixierten mich. „Willst du, dass ich dich hinbringe?“

„Ja, danke.“

Er stieß sich vom Fensterrahmen ab, streckte für einen Moment die Flügel aus und landete dann zielsicher auf meiner Schulter, auf der er sich herumdrehte. Seine Krallen pieksten mich bis auf die Haut, doch das Körpergewicht tröstete mich auch. Ich war nicht ganz allein.

Der Kobold sagte mir, wo ich lang gehen sollte und ich befolgte die Anweisungen.

Der Weg führte an dem Kampfsportraum vorbei, in welchem ich heute Unterricht gehabt hatte. Diesmal stand die Tür weit offen und ich riskierte einen Blick.

Mein sadistischer Kampfsportlehrer trainierte mit meinem fledermausflügeligem Entführer. Liam. Ihm klebte das schweißnasse Oberteil am Körper. Gegen meinen Willen blieb ich stehen und beobachtete die fließenden Bewegungen, mit denen er sich duellierte. Schwertkampf. Obwohl Liam nicht mein Typ war, sah das irgendwie… heiß aus.

„Ist das dein Ernst?“, krächzte Garos. „Findest du es nicht selbst oberflächlich, jemanden anzuschmachten, nur weil er eine Dusche nötig hat?“

Die Stimme des Kobolds auf meiner Schulter lenkte die Aufmerksamkeit der Kämpfenden auf uns. Liam starrte mich an. Dann zog er die Augenbrauen in die Höhe und blickte mich herausfordernd an. Idiot. Mein Gesicht begann zu glühen. Das letzte was ich tun würde, wäre, diesen Kotzbrocken anzuschmachten! Eher würde ich ihm ein Messer zwischen die Rippen rammen. Verdammte Krähe! Schnell wandte ich mich ab und hastete den Gang weiter. Sobald ich mich außer Hörweite wähnte, zischte ich Garos zu: „Was sollte das denn? Ich habe ihn nicht angeschmachtet!“

Der Vogel schien weder Schuld noch Scham zu empfinden. „Es war mir peinlich, dir beim Sabbern zuzuschauen.“

Am liebsten hätte ich ihn erwürgt. Was für eine peinliche Situation! Und so unnötig. Als ob ich in Liam jemals etwas anderes sehen könnte als meinen Entführer. Mühsam verdrängte ich das Thema aus meinem Gehirn und konzentrierte mich wieder auf mein Ziel.

Unser Weg führte uns tiefer und tiefer in die Eingeweide des Schlosses hinein. Irgendwann erreichten wir einen Bereich, der nach Dienstbotentrakt aussah. Garos führte mich durch weniger benutzte Gänge und schließlich erreichten wir einen riesigen Raum, in dem ein Labyrinth aus Wäschestücken uns die Sicht versperrte. Zahlreiche Schnüre spannten sich von Wand zu Wand und von ihnen hingen schwarze Stoffe in unterschiedlichen Größen und Formen. Das war nicht die Bibliothek.

„Irgendwo hier müsste Theresia sein.“

Allein der Anblick des Stoffdschungels entmutigte mich. Nur langsam wagte ich mich in den Raum hinein. „Theresia?“, rief ich. Meine Stimme hallte und plötzlich war mir dieser Ort unheimlich. Hier könnte sich überall etwas Böses verstecken. Schweigend ging ich zwischen kratzigen und weichen schwarzen Stoffen hindurch.

„Du hast jetzt aber nicht vor, den ganzen Trockenraum auf diese Weise abzusuchen, oder?“

„Es ist das effizienteste Vorgehen.“

Unzufrieden trippelte er auf meiner Schulter hin und her und fügte mir dabei zahlreiche Piekser zu.

„Könntest du das bitte lassen?!“

Die Krähe stieß sich von meiner Schulter ab, breitete die Flügel aus und zog Kreise über meinem Kopf. Das brachte mich auf eine Idee, doch bevor ich sie aussprechen konnte, verkündete Garos: „Ich suche woanders.“

Ich öffnete bereits den Mund, um zu widersprechen, doch der Vogel segelte durch die Türöffnung, durch die wir gekommen waren, bevor ich auch nur einen Ton rausbringen konnte.

Mist. Leise vor mich hin schimpfend setzte ich meine Suche fort.

Bis sie von einem merkwürdigen Flackern aus blauweißem Licht unterbrochen wurde. Das Licht brachte die Schatten der Wäschestücke zum Tanzen. Mir fiel wieder ein, dass Theresia mich gewarnt hatte, es wäre gefährlich allein durchs Schloss zu streifen, solange ich noch keinen Begleiter hatte. Solange ich noch keine Magie wirken konnte. Die Sekunde, die ich für diesen Gedanken brauchte, reichte aus, damit mein Herzschlag so schnell und so kräftig werden konnte, dass ich ihn in meinem Brustkorb pochen spüren konnte.

Sollte ich mich wegschleichen? Oder dem Flackern auf den Grund gehen?

Ich kratzte all meinen Mut zusammen und näherte mich dem Licht. Geduckt glitt ich zwischen den Stoffen hindurch. Je näher ich der Quelle kam, desto besser vernahm ich ein Schmatzen. Es war jedoch eher ein feines Geräusch. Mehr wie von einer Hauskatze. Es klang nicht nach einem Monster.

Zwischen zwei schwarzen Bettlaken hindurch spähend erblickte ich ein Wesen, von der Größe meiner Handfläche. Seine Gestalt war wegen des intensiven Leuchtens, das von ihm ausging, schwer zu erkennen. Es saß in einem offenen, leeren Honigglas.

Fast hätte ich laut losgelacht. Hatte ich ernsthaft in Erwägung gezogen, wegen eines so winzigen Leuchtwesens zu fliehen? Einige Sekunden lang beobachtete ich das schmatzende Tier und dachte darüber nach, wie praktisch es wäre, wenn es in meiner Schlafkammer leben würde, statt in diesem Trockenraum. Schließlich hatte ich in meiner Kammer kein elektrisches Licht.

Langsam schlich ich auf das Glas zu. Ein lautloser Schritt nach dem anderen. Sobald ich nahe genug war, griff ich blitzschnell nach dem Deckel und verschloss mit ihm das Glas. Zuschrauben. Fertig.

Das Schmatzen verstummte.

„Wer bist du denn?“, piepste eine Stimme, gedämpft durch das Glas.

Erschrocken starrte ich das Leuchttier an. Hitze kroch mir ins Gesicht. Es konnte sprechen! „Ähm… Mein Name ist Nora.“

„Hast du mehr Honig?“

„Leider nicht.“

„Schade. Lumi liebt Honig.“

„Heißt du Lumi?“

„Ja, natürlich! Und wer bist du?“

Kritisch kniff ich die Augen zusammen und starrte das kleine Leuchttier an. Entweder wollte es mich veräppeln oder es war extrem vergesslich. „Nora … Ich bin Nora.“

„Schöner Name. Ich bin Lumi.“

„Freut mich. Wieso bist du hier im Wäscheraum?“

„Welcher Wäscheraum?“

Lumi schien ein sehr vergessliches Leuchttier zu sein. „Der Raum in dem wir gerade sind. Hier hängt überall Wäsche.“

„Ich bin in einem Glas“, stellte Lumi richtig.

Ich seufzte. Dieses Gespräch führte nirgendwohin. Mit dem Glas in der Hand setzte ich meine Suche fort. Nach ungefähr einer Minute ertönte die piepsige Stimme erneut. „Hast du Honig?“

„Leider nicht.“

„Schade. Lumi liebt Honig.“

Ich antwortete nicht darauf. Stattdessen suchte ich weiter.

„Hast du Honig?“, piepste Lumi.

Vielleicht sollte ich das Leuchttier lieber hierlassen. Vergesslich und gesprächig war keine gute Kombination. Theresia war nicht hier, wie ich mir schließlich eingestehen musste. Und ob Garos hierher zurückkam… Unwahrscheinlich.

„Hast du Honig?“

„Nein, aber wir können uns jetzt auf die Suche danach machen.“ Vielleicht gibst du dann Ruhe, fügte ich in Gedanken hinzu.

Ohne Garos war es schwieriger sich zurechtzufinden. Ich war noch nicht weit gekommen, als ich den Eindruck bekam, diesen Teil des Schlosses noch nie gesehen zu haben. Das war kein gutes Zeichen. Hatte ich ein schlechtes Gedächtnis oder hatten sich die Wege verändert? Ich ging weiter und suchte nach einem Bereich, der mir bekannt vorkam. Geräusche, die ich nicht einordnen konnte, wehten durch die dunklen, feuchten Gänge. Als ich um eine Ecke bog, tauchte eine durchsichtige Frau vor mir auf. Teilweise durchsichtig. Es war mehr so, als wäre der Anblick des korpulenten Körpers verblasst wie auf einer alten, blaustichigen Fotografie. Durch sie hindurch konnte ich die Wände der Schlossmauern erkennen. Ich wollte sofort umkehren, doch die dicke Frau hatte mich bereits bemerkt. Sie beäugte mich kritisch. „Schüler sollten sich am Tag nicht außerhalb ihrer Betten herumtreiben!“

Es war bereits Tag? Ich suchte gedanklich nach einer Ausrede. Jesse wäre bestimmt sofort etwas eingefallen.

„Mädchen, hörst du schlecht? Es ist mitten am Tag. Geh in deine Schlafkammer!“

„Verzeihung.“ Den strengen Tonfall kannte ich von meiner Mutter. Ich brauchte eine Ausrede. „Es ist nur so, dass ich dringend ein Glas Honig brauche.“

Die durchscheinende Frau zog beide Augenbrauen nach oben und verschränkte die Arme vor ihrer ausladenden Brust.

Lumi piepste: „Honig!“

„Doch nicht etwa um ihn an das Irrlicht zu verfüttern?“ Ihr Blick heftete sich an das Glas in meiner Hand. Sie streckte eine ihrer Geisterhände aus, nahm mir das Glas ab und hob es in die Höhe, um Lumi kritisch zu betrachten. Vielleicht war sie doch kein Geist, wenn sie Dinge anfassen und bewegen konnte. Wenig hilfreich piepste das Leuchtwesen darin: „Lumi liebt Honig!“

Mein Gesicht brannte. „Natürlich nicht. Der Honig dient einzig und allein wissenschaftlichen magischen Experimenten.“

Die durchscheinende Frau sah aus, als ob sie das bezweifelte. „Das Irrlicht hat schon mehr als genug gegessen, so hell wie es leuchtet.“ Sie gab mir das Glas zurück und warf mir einen missbilligenden Blick zu.

Also sponn ich die Geschichte weiter. „Wir sollen die Leuchtintensität messen, die mit der Honigmenge einhergeht und so unsere Lichtzauber besser kalkulieren.“

Der Geist spitzte kritisch die Lippen. „Du willst den Honig also doch benutzen, um damit das Irrlicht zu füttern.“

„Naja… Ja… Aber doch nur, weil es meine Hausaufgabe ist.“

Die Frau nickte langsam, obwohl der Zweifel noch immer in ihrem Gesicht saß. „Theresia!“, brüllte sie.

Vertrautes Klappern und Knacken näherte sich uns. Schon kam das Skelett in Sicht.

„Nimm dieses Mädchen mit, gibt ihm Honig und bring es in seine Schlafkammer, wo du es am besten gleich einschließt.“

Theresia nickte nur und bedeutete mir mit einer knackenden Kopfbewegung ihr zu folgen. Ich tat wie geheißen.

Als ich das Gefühl hatte, weit genug von der durchscheinenden Frau entfernt zu sein, flüsterte ich: „Wer in aller Welt war das denn?“

„Meine Vorgesetzte. Und jetzt sei still.“

Sie führte mich an einem hektischen und lauten Raum vorbei, aus dem allerlei Essensdüfte auf den Flur waberten. In der Nähe befand sich ein Lagerraum. Daraus förderte Theresia aus irgendeiner Ecke versteckt den Honig.

Lumi kreischte vor Freude. Ich versuchte sie außer Sicht zu halten.

Theresia und ich liefen einen ziemlich langen und gewundenen Weg durchs Schloss und schienen meiner Kammer dabei nicht wesentlich näher zu kommen. Erst als wir uns gefühlt am anderen Ende des Schlosses befanden, sprach das Skelettmädchen mit mir. „Es ist süß von dir dass du Lumi mitnimmst. Sie ist schon seit Wochen im Schloss. Deshalb füttere ich sie manchmal – aber nun zu dir: Weshalb wanderst du erneut allein im Schloss herum? Sagte ich dir nicht bereits wie gefährlich das ist?“

„Glaubst du sie wird in diesem Glas ersticken?“, fragte ich geistesabwesend.

„Sie ist ein Irrlicht.“

Fragend sah ich Theresia an, die ärgerlich mit dem Kiefer klapperte. „Nein, wird sie nicht. Warum bist du alleine durch das Schloss gelaufen?“

„War das gerade ein Geist? Also, deine Vorgesetzte?“

„Antwortest du auch mal auf meine Fragen?“

„Ja, entschuldige. Es ist alles etwas verwirrend. Also… Am Anfang war ich auch nicht allein. Aber Garos wurde es irgendwann zu langweilig und er ist einfach abgehauen.“

„Garos, der Kobold? Das überrascht mich nicht. Kobolde haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Heißt das, du hast dich schon für ihn als Begleiter entschieden?“

„Hä?“

„Als Begleiter. Kobolde sind als niedere Dämonen perfekt dafür geeignet. Du brauchst schließlich Chaosenergie, um Magie zu beschwören.“

„Ist… Garos denn ein mächtiger Dämon?“ Ich dachte an die Wette mit dem Meister der Finsternis. Irgendwie musste ich die Beste werden, so schlecht meine Chancen auch standen.

Theresia strich sich mit ihrer Hand über den Schädel. „Nein… Eigentlich nicht.“

Das hörte sich nicht so vielversprechend an in meinen Ohren. „Gibt es noch andere Dämonen, die in Frage kommen?“

Theresia legte ihre Hände auf ihre Beckenknochen und schien nachzudenken, bevor sie antwortete. „Garos wäre eine gute Wahl. Aber wenn du unbedingt jemand anderen möchtest… Ich kann dir das Buch der Begleiter besorgen. Darin werden auch andere Kobolde beschrieben. Ach ja, hätte ich beinahe vergessen.“ Sie tastete ihre Rippenbögen ab, bis sie einen kleinen Zettel fand, der unauffällig zusammen gefaltet dazwischen steckte. Sie zog ihn mit einem schabenden Geräusch heraus und reichte ihn mir. „Dein Stundenplan.“

Ich überwand mein Zögern und griff danach. Es war irgendwie ekelig etwas anzufassen, das zwischen Knochen gesteckt hatte. Aber ich wollte Theresia auch nicht brüskieren. „Danke.“ Während ich den Zettel auseinanderfaltete, kam ich auf die blaue Dame zu sprechen. „Was ist deine Vorgesetzte? Sie sieht aus wie ein Geist, aber sie kann…“ Ich verstummte, als ich des Stundenplans ansichtig wurde. Eine dreizehn Tage Woche?!

„Natürlich ist sie ein Geist. Mit etwas Übung können Geister Dinge bewegen.“

Beschwörung, Kampfsport, Giftmischen, Logik und Kreatives. Na, das klang doch richtig… nett? Wo war ich hier bloß gelandet?

Im Versuch meine Gedanken zu sortieren folgte ich Theresia durch verwinkelte Gänge, Kerzenlicht und Schatten bis zu meiner steinernen Wendeltreppe und der Schlafkammer.

Erst als wir dort ankamen und ich fröstelnd das Fenster ohne Scheibe böse ansah, kam ich auf den eigentlichen Grund meiner Wanderung zurück: „Also wie ist das mit dem Dämonenbeschwören?“

„Ja, wenn die Nacht anbricht, musst du in Beschwörung deinen Begleiter wählen. Die meisten anderen wussten bereits wen sie wollen, noch bevor die Ausbildung begann.“

Aber ich wusste es nicht. Menowin hatte mir vor Stunden gesagt, dass ich mich für einen Begleiter entscheiden musste, doch es war so viel… anderes vor sich gegangen. Doch jetzt konnte ich der Angelegenheit nicht länger aus dem Weg gehen. Ich brauchte einen Dämon. Jemanden, der genug Macht hatte, um mir eine Chance zu verschaffen. Trotz meines enormen Rückstandes im Vergleich zu meinen Mitschülerinnen. „Wie soll ich entscheiden, an welchen dämonischen Begleiter ich meine Hoffnungen hängen soll? Die anderen sind viel besser in allem als ich.“

Theresia legte mir ihren Knochenarm um die Schultern und zog mich an sich. „Du hast einen Vorteil, den die anderen nicht haben.“

Skeptisch sah ich sie an.

„Mich!“

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