Der Status Quo – Grischa und Zauberberg

Moin Leser

Irgendwie habe ich gerade wieder eine eher stressige Phase, was für den zweiten Vorlesungsmonat bei mir eher ungewöhnlich ist. Ich glaube das liegt daran, dass ich gerade einige Dozenten habe, die den Zeitaufwand ihrer Aufgaben unterschätzen – also die meisten Aufgaben sind nicht schwer umzusetzen, aber sie kosten eben Zeit… und das läppert sich…

Drum komme ich nicht annähernd in den Lese-, Hör- und Schreibgenuss, den ich gewohnt bin. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte mal Zeit hatte, den ersten Entwurf meiner ersten Geschichte weiter zu überarbeiten.

Ich lese jeden Tag den Zauberberg (bzw. neuerdings höre ich ihn auch, wenn es sich Abwasch-technisch gerade anbieten) von Thomas Mann für ein Seminar. Für mich persönlich ist das kein Lese- (bzw. Hör-) vergnügen. Es ist interessant, aber es macht mir keinen Spaß das zu lesen. Andere Leute finden das Buch lustig und lachen sich regelmäßig kringelig. Das ist bei mir leider nicht der Fall. Aber es macht mir Spaß danach im Seminar darüber zu reden und nachzudenken. Dafür gibt das Buch viel her.

Ansonsten versuche ich Shadow & Bone zu lesen – das ist aber leider auf englisch… Ich kann es zu circa 80% verstehen, aber es ist Arbeit für mich das zu lesen, anders als bei „leichten“ Büchern auf deutsch. Da wird man als Vielleser mal daran erinnert, wie sich lesen anfühlt, bevor man einen gewissen Übungsgrad überschritten hat.

Das erste Grischa-Buch gefällt mir inhaltlich sehr – es ist vielleicht schade, dass ich die erste Staffel der Serie schon gesehen habe (in der Grischa und das Lied der Krähen wild gemischt wurden), weil im Buch vieles anders, besser, emotionaler, atmosphärischer… rüber kommt. Vor allem die Figuren haben im Grischa-Buch eine ganz andere Wirkung als im Film, vor allem was Mal (oder heißt er Mel?) und den Darkling angeht. In der Serie dachte ich mir ja gut Mal und Alina lieben sich halt und Punkt. Dazwischen hat sie mal was mit diesem zwielichtigen Kerl (der in der Serie ein viel hübscheres Gesicht hat, meiner Meinung nach)… Aber im Buch ist das ganz anders. Und die ganzen Szenen mit dem Darkling sind SO gut geschrieben. Es ist auch krass, dass die Serie DERMASSEN nah an den Büchern ist. Viele Szenen sind ganz exakt so umgesetzt, wie sie im Buch stehen. Oft entfalten sie im Buch aber eine bessere Wirkung… Es gefällt mir auch dass Leigh Bardugo nichts Unwichtiges schreibt, sondern von einer wichtigen Szene zur nächsten geht. Das ist alles so auf den Punkt und direkt! Ich liebe solche Erzählstile.

Ja… Also das ist bei mir der buchige Stand der Dinge.

Schreib mir gern wie es bei dir ist oder deine Meinung zu Büchern in die Kommentare!

Bis dann,

Gedankenpilze

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