Mittelalterliche Reiseberichte: Brandan

Moin Leser

Uni und NaNoWriMo – komme ich da noch dazu meine „normalen“ Bücher zu lesen? Nein. Erschwerend kommt hinzu dass kindle-unlimited mich momenten die „Rabenschärze“ Datei nicht mehr öffnen lässt…

Ich dachte ich berichte dann einfach mal von Texten für die Uni… In Mediävistik tauchen immer wieder witzige Sachen auf. Zum Beispiel Brandans „Reisebericht“ – der auf einen echten Mönch zurückgeht. In dem Text findet Brandan ein Buch, in dem von wunderlichen Begebenheiten die Rede ist. Er hält das für Quatsch und verbrennt das Buch, woraufhin ein Engel kommt und ihn ausschimpft, weil er angeblich die Wahrheit verbrannt hat. Brandan muss ein Schiff besteigen und jahrelang reisen und alles was er sieht selbst nochmal aufschreiben.

Brandan sieht nur Dinge, die es nicht geben kann. Meeresungeheuer, ein Meertier mit einem Wald auf dem Rücken, gefallene Engel, einen Drachen… Gott leitet das Schiff und jede Gefahr kann durch ein Gebet gebannt werden.

Fazit: Selig ist wer wirklich glaubt, ohne dafür Beweise zu brauchen.

Das Ganze ist sehr episodisch aufgebaut und total skurril. Ich frage mich ob die Leute das wirklich geglaubt haben oder ob ihnen bewusst war, dass das pure Fiktion sein muss. Außerdem war jede Begegnung auffällig kurz gefasst, das würde man heute wohl anders schreiben…

Ich hoffe der kleine Ausflug hat dir gefallen – schreib wie immer gerne deine Meinung dazu in die Kommentare.

Bis dann

Gedankenpilze

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