Schwesterngrab

Moin, Leser

Offenbar hat mich das Psychothriller-Hörbuch-Fieber gepackt. Ist ja auch total klassisch im Sommer…?

In diesem Beitrag geht es um „Schwesterngrab“ von Daniela Arnold.

Worum geht’s?

Klappentext:

„Nur Sekunden später spürte sie einen Lufthauch auf ihrem Gesicht, dann hörte sie ein entsetzliches Geräusch – das Knirschen ihrer Gesichtsknochen – auf das unmittelbar ein schier unmenschlicher Schmerz folgte. Blut, dickflüssig und zäh wie Kleister, lief ihr die Kehle hinab, hinderte sie am Atmen.“

Ein grausamer Mädchenmörder hält die Kripo Ingolstadt in Atem. Die Brutalität seiner Taten bringt das Team um Siegfried Kappler schnell an seine Grenzen. Als wieder ein Mädchen verschwindet und kurze Zeit später verstümmelt und mit zerschmettertem Gesicht aufgefunden wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Währenddessen macht sich Krankenpflegerin Sophia auf die Suche nach der vermissten Tochter einer schwer traumatisierten Patientin. Dabei stößt sie auf familiäre Abgründe, die jede Vorstellungskraft sprengen. Ihre Recherche führt sie in ein beschauliches Bergdorf, wo sie nicht nur auf Ablehnung und Misstrauen der Einwohner stößt, sondern auch von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Sophia ahnt nicht, dass sie dem gesuchten Mädchenmörder immer näher kommt und dass dieser einen perfiden Plan verfolgt …

Meine Meinung dazu:

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Figuren, das Setting und der Lauf der Geschichte. Für mich war es der erste Thriller-Ausflug nach Bayern und obwohl ich mich da wirklich nicht auskenne, hat die Autorin es geschafft mir Bilder davon in den Kopf zu zaubern.

Wie immer (in den Thrillern, die ich höre) gilt es, ein brutales Verbrechen aufzuklären und einen psychopathischen Serienmörder zu fassen… Bis zum Schluss war ich mir nicht ganz sicher wer von den beiden, die ich im Visier hatte, es gewesen sein könnte…

Die Figuren wirkten greifbar auf mich und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Ich konnte mich in sie hineinversetzen. Anders als in anderen Büchern dieses Genres wirkten die Ermittler auch nicht wie die Superhelden, die den Fall auf jeden Fall knacken, weil sie so clever sind. Diese Fehlbarkeit und Eingeschränktheit hat mir gefallen, weil sie für mich das Gefühl verstärkt haben, dass diese Figuren auch nur Menschen sind.

Einziger Kritikpunkt war das immer währende Gefühl dass alles so langsam voran geht und die Ermittlung nicht richtig in Gang kommt (obwohl das faktisch ja nicht der Fall war). Vor allem die Perspektive der Pflegerin hat mir sehr sehr gut gefallen!!!

Schreib mir deine Meinung dazu

Bis dann

Gedankenpilze

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