Gesellschaftskritik hat im Unterhaltungsroman nichts zu suchen.

Moin!

Heute treibt mich eine Idee um, die ich prompt in Worte fassen will-

Wenn ich einen Unterhaltungsroman lese, will ich mich zurücklehnen und mal abschalten.

Aber könnte ein Kompromiss zwischen Funktion und Mehrwert vielleicht darin bestehen, die Kritik so unterschwellig und passend einzufügen, dass sie nicht den Lese-Genuss-Fluss unterbricht?

Aus einer anderen Perspektive gedacht:

Könnte es sein, dass wir mit allgemeiner Gesellschaftskritik besser umgehen können, wenn sie sowieso schon in unsere vorgefertigte Meinung passt und uns somit nicht sauer aufstößt, sondern uns bestärkt? Wenn man sich ohnehin schon über Rassismus ärgert, stört es einen meistens nicht, wenn in einem Roman eben dieser angeprangert wird.

Wenn der Zeigefinger über billigem Konsumverhalten erhoben wird, leitet es einen eher zu eigenen „Fehlern“, die man sich hat zu Schulden kommen lassen und man landet viel eher dabei, dass Gesellschaftskritik im U.roman nervt. Oder man widerspricht der Kritik an sich und hat kein Ventil für die dadurch produzierte Wut.

Nur so ein Gedanke zwischendurch

Bis dann,

Gedankenpilze

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