In einer anderen Welt

von Jo Walton
ist ein bisschen merkwürdig. Es ist vom Alter der Protagonistin und der Story her ein Jugendbuch, aber von der Art wie es geschrieben ist, eher ein Buch für Erwachsene. Das erste Drittel über war ich ziemlich irritiert. Ich habe mich gefragt: Was ist der Sinn dieses Buches? Warum schreibt jemand so etwas?
Das Ganze ist in Tagebuchform geschrieben und am Anfang geht es hauptsächlich darum welche Science Fiction Bücher die fünfzehnjährige Protagonistin liest. Der ganze Schreibstil ist ziemlich ruhig und nimmt sich viel Zeit alles zu erzählen.
So ab der Hälfte des Buches gibt es dann eine klare Geschichte. Es ist buchstäblich zauberhaft, aber das Finale habe ich als unnötig und unpassend empfunden. Als ob es nur geschrieben worden wäre, „weil so etwas eben dazu gehört“, aber es passte nicht so richtig zum Rest des Buches.
Ich mag „In einer anderen Welt“, weil es atmosphärisch ist und deshalb schön zu lesen. Es spielt übrigens in England und Wales. Empfehlen würde ich es vor allem Erwachsenen, die viel Science Fiction lesen (gelesen haben).

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