Das Juwel, Die Gabe

von Amy Ewing

ist der erste Band einer Reihe. Es fühlt sich wie Jugendfantasy an, auch wenn es das streng genommen nicht ist.

Das Buch ist einfach nur super geschrieben! Die erste Seite macht einen sofort stutzig und regt zum Weiterlesen an. Es gibt keinerlei Infodump und der Spannungsbogen hält einen richtig bei der Stange. Es gibt unglaublich viele Bösewichte in diesem Buch, aber keiner von ihnen wirkt platt. Ich war immer wieder entrüstet („Was sind das nur für Menschen!“, habe ich beim Lesen bestimmt fünf mal gesagt) und fiebere mit der Protagonistin mit.

Es geht jedenfalls um ein Mädchen – Violet – das eine besondere Gabe besitzt. Alle Mädchen mit dieser Gabe werden ihren Familien entrissen und müssen Leihmütter für adlige Frauen werden. Keines ist darauf vorbereitet, was es bei den Adligen Soziopathen erleben wird.

Gibt es irgendeine Möglichkeit diesen Wahnsinn zu überleben? Ohne sich dabei selbst zu verlieren?

Das Buch ist sehr vielschichtig und originell. All die Ungerechtigkeiten der Welt geben einem das Gefühl, man müsse selbst ganz dringend etwas tun. Vom Lesegefühl her hat es mich an die Tribute von Panem und Selection erinnert. Also wem so etwas gefällt, der sollte Das Juwel auch einmal lesen (egal wie nichtssagend der Klappentext des Buches ist 😉 )

Große Leseempfehlung!

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